FAQ
Psychotherapie Hamburg
FAQ - Psychotherapie Hamburg
Diese Unsicherheit ist sehr verständlich. Viele Menschen kommen mit der Frage zu mir, ob ihre Belastungen „schlimm genug“ sind, ob eine Therapie ihnen helfen kann oder ob es vielleicht auch andere Wege gibt. Im Erstgespräch nehmen wir uns Zeit genau das herauszufinden. Anschließend klären wir gemeinsam, ob eine Psychotherapie zum jetzigen Zeitpunkt sinnvoll ist oder welche anderweitige Unterstützung (z.B. Beratung) für Sie passend sein könnte.
Das Erstgespräch dient dem gegenseitigen Kennenlernen und dem Aufbau einer vertrauensvollen Basis. In einer geschützten und wertschätzenden Atmosphäre haben Sie Zeit und Raum Ihre aktuelle Situation, Ihre Belastungen und Ihre Wünsche an eine Psychotherapie zu schildern. Gleichzeitig beantworte ich gerne Ihre Fragen zu meiner Arbeitsweise, den Rahmenbedingungen sowie dem organisatorischen Ablauf. Am Ende des Gesprächs reflektieren wir gemeinsam unseren ersten Eindruck und wir klären, ob und in welcher Form eine therapeutische Begleitung für Sie sinnvoll und stimmig sein kann.
Übrigens Sie müssen nicht früher zum Termin kommen. Es reicht vollkommen aus, wenn Sie pünktlich zum vereinbarten Zeitpunkt klingeln. Sie brauchen auch keine Überweisung mitbringen.
Sie müssen sich für das Erstgespräch nicht extra vorbereiten. Es reicht vollkommen aus, wenn Sie mit Ihrem Anliegen und dem Wunsch nach Unterstützung zu mir kommen. Wenn Sie möchten, kann es hilfreich sein, sich vorab Gedanken zu machen, was Sie durch eine Psychotherapie erreichen möchten: Woran würden Sie merken, dass sich etwas verändert hat? Was wäre im Alltag anders, wenn die Therapie hilfreich für Sie wäre?
Falls Sie sehr nervös sind und Sorge haben, wichtige Punkte zu vergessen, kann es hilfreich sein, sich vorab einige Stichpunkte zu notieren. Die Erfahrung zeigt, dass solche Notizen im Gespräch häufig weniger benötigt werden als zunächst gedacht. Oft ergibt sich das Gespräch ganz natürlich und wir finden gemeinsam heraus, welche Themen für Sie besonders wichtig sind. Falls bereits Vorbehandlungen stattgefunden haben oder Ihnen Arztbriefe bzw. andere relevante Unterlagen vorliegen, können Sie diese gerne zum Termin mitbringen.
Die therapeutische Beziehung ist einer der wichtigsten Faktoren für eine erfolgreiche Psychotherapie. Deshalb ist es mir wichtig, dass Sie sich bei mir gut aufgehoben und verstanden fühlen. Bereits im Erstgespräch und in den probatorischen Sitzungen (Kennenlerngesprächen) haben wir die Möglichkeit, gemeinsam herauszufinden, ob meine Arbeitsweise, meine therapeutische Ausrichtung und Ihr Anliegen gut zusammenpassen. In den ersten Gesprächen dienen ausdrücklich auch dazu, dass wir prüfen können, ob wir uns eine Zusammenarbeit vorstellen können.
Sollte sich herausstellen, dass ich nicht die passende Therapeutin für Ihr Anliegen bin oder Sie sich bei einer anderen Person besser aufgehoben fühlen, ist das völlig in Ordnung. In diesem Fall bespreche ich dies offen mit Ihnen und unterstütze Sie dabei, soweit es mir möglich ist, eine geeignete Alternative oder weiterführende Anlaufstelle zu finden.
Auch im weiteren Verlauf der Therapie kann die Frage mal aufkommen, ob die Zusammenarbeit für uns weiterhin stimmig ist. Solche Gedanken oder Zweifel können ein wichtiger Bestandteil des therapeutischen Prozesses sein. Mir ist es wichtig, dass wir dies offen miteinander besprechen können und gemeinsam einen Umgang damit finden.
Die Dauer einer Therapie ist sehr individuell. Manchmal reichen schon wenige Sitzungen (eine sogenannte Kurzzeittherapie bis 24 Sitzungen), um neue Impulse zu setzen, akute Krisen zu bewältigen und spürbare Entlastung zu finden. Bei länger bestehenden oder komplexeren Belastungen kann auch eine Langzeittherapie (bis zu 60 Sitzungen) sinnvoll sein. Manche Denk-, Gefühls- und Verhaltensmuster haben sich über viele Jahre entwickelt. Die brauchen daher Zeit, um besser verstanden zu werden, neue hilfreiche Umgangsweisen zu entwickeln und Veränderungen nachhaltig im Alltag zu verankern. Ist darüber hinaus weiterer Behandlungsbedarf gegeben, kann in begründeten Fällen sogar eine Fortführung der Therapie beantragt werden.
Die genaue Anzahl der Sitzungen richtet sich also stets nach Ihrem individuellen Behandlungsbedarf. Unser gemeinsames Ziel ist es immer, dass Sie die therapeutische Unterstützung so kurz wie möglich, aber so lange wie nötig in Anspruch nehmen. Wir reflektieren den Verlauf und Ihre Fortschritte kontinuierlich gemeinsam, sodass Sie das Tempo aktiv mitbestimmen.
In der Regel finden die Sitzungen zu Beginn der Therapie einmal pro Woche statt. Psychotherapie besteht nicht nur aus den Gesprächen in der Sitzung, sondern auch aus dem, was zwischen den Terminen passiert. Neue Erkenntnisse können im Alltag ausprobiert, Erfahrungen gesammelt und neue Denk- und Verhaltensweisen Schritt für Schritt eingeübt und gefestigt werden.
Zum Ende der Therapie werden die Abstände zwischen den Sitzungen häufig schrittweise verlängert. Dies unterstützt den Transfer der erarbeiteten Veränderungen in den Alltag und dient der Rückfallprophylaxe. Dabei haben wir weiterhin die Möglichkeit, Erfahrungen aus dem Alltag zu reflektieren und bei Bedarf nachzujustieren.
Wenn Sie mit einem Beratungsanliegen zu mir kommen oder Auffrischungssitzungen nach einer abgeschlossenen Therapie nutzen möchten, kann es abhängig von Ihrem Anliegen und Ihren Zielen sinnvoll sein, von Beginn an größere Abstände zwischen den Terminen zu vereinbaren.
Eine Psychotherapie wirkt weit über die eigentliche Stunde hinaus, denn die eigentliche Veränderung findet in Ihrem Alltag statt. Psychotherapie verstehe ich als Hilfe zur Selbsthilfe. Gemeinsam erarbeiten wir, welche Schritte für Sie hilfreich sein können. Dazu gehören auch passende Übungen oder kleine Veränderungen im Alltag, die Sie zwischen den Sitzungen ausprobieren können.Die Erfahrungen, die Sie dabei machen, bringen wir wieder in die Therapie ein: Was hat gut funktioniert? Was war herausfordernd? Was haben Sie über sich und Ihre Bedürfnisse gelernt? So entsteht ein gemeinsamer Entwicklungsprozess, in dem Sie zunehmend eigene Strategien kennenlernen und weiterentwickeln, um mit Belastungen selbstständig und langfristig hilfreicher umzugehen.
Viele Patient erleben es als hilfreich, sich eine persönliche Therapiemappe anzulegen. Darin können wichtige Gedanken, Erkenntnisse, Übungen oder hilfreiche Impulse aus den Sitzungen gesammelt werden. Wenn wir in der Therapie gemeinsam etwas schriftlich erarbeiten, können Sie selbstverständlich auch Fotos davon machen und diese für sich weiter nutzen.
Veränderung verläuft selten geradlinig. Es gibt Phasen, in denen Fortschritte deutlich spürbar sind und Zeiten, in denen es sich eher nach Stillstand oder sogar einem Rückschritt anfühlt. Gerade wenn vertraute Denk- und Verhaltensmuster hinterfragt und neue Wege ausprobiert werden, können vorübergehend auch belastende Gefühle auftreten. Das gehört häufig zu einem erfolgreichen Veränderungsprozess dazu und bedeutet nicht, dass die Therapie nicht wirkt.
Gemeinsam überprüfen wir regelmäßig, ob die Therapie Sie Ihren Zielen näherbringt und passen den Behandlungsverlauf an. Wichtig ist mir, dass Sie verstehen, was wir gemeinsam bearbeiten und warum bestimmte Schritte sinnvoll sind. Mein Ziel ist es, Sie so lange zu begleiten, wie es sinnvoll und hilfreich für Sie ist und Sie gleichzeitig dabei zu unterstützen, zunehmend selbstständig mit den Herausforderungen Ihres Lebens umzugehen.
Meine Praxis ist eine Bestellpraxis. Das bedeutet, dass jede Sitzung ausschließlich für Sie reserviert ist. Während dieser Zeit behandle ich keine andere Person. Sollten Sie einen Termin nicht wahrnehmen können, informieren Sie mich bitte so früh wie möglich. So besteht die Chance, den Termin anderweitig zu vergeben.
Kurzfristig abgesagte oder nicht wahrgenommene Termine können in der Regel nicht neu vergeben werden. Aus diesem Grund können Termine, die nicht 48 Stunden vorher abgesagt werden, gemäß der Behandlungsvereinbarung privat in Rechnung gestellt werden.
Nicht immer ist es möglich, persönlich in die Praxis zu kommen. Deshalb biete ich Ihnen auch die Möglichkeit einer datenschutzkonformen Videotherapie an. Diese kann eine gute Alternative sein, wenn beispielsweise berufliche Termine, Reisen, familiäre Verpflichtungen oder andere Umstände einen Besuch vor Ort erschweren. Auch wenn Sie weiter entfernt wohnen, kann die Videotherapie eine Möglichkeit sein, psychotherapeutische Unterstützung in Anspruch zu nehmen.
Ob eine Videositzung in Ihrer aktuellen Situation sinnvoll ist, entscheiden wir gemeinsam. Manche Themen profitieren von der persönlichen Begegnung in der Praxis, während andere Anliegen sehr gut im digitalen Setting bearbeitet werden können.
Psychotherapie ist ein geschützter Raum. Als Psychotherapeutin unterliege ich der gesetzlichen Schweigepflicht. Informationen über Ihre Behandlung oder persönliche Inhalte werden grundsätzlich nicht ohne Ihre Zustimmung an andere Personen oder Stellen weitergegeben.
Dazu gehört auch, dass ich außerhalb der Praxis Sie nicht von mir aus anspreche, wenn ich Ihnen beispielsweise im Alltag begegne. Der Grund dafür ist nicht fehlende Wertschätzung, sondern der Schutz Ihrer Privatsphäre. Falls Sie die Initiative ergreifen, grüße ich natürlich sehr gerne zurück!
Ob und welche Informationen an eine Krankenversicherung übermittelt werden, hängt von der Art der Kostenübernahme ab:
Bei einer Behandlung als Selbstzahler (IGeL) werden keine Informationen an Ihre Krankenkasse weitergegeben.
Bei einer Behandlung über eine private Krankenversicherung oder Beihilfe erfolgt die Abrechnung entsprechend den jeweiligen Bedingungen Ihres Versicherungsvertrags. Welche Informationen hierfür erforderlich sind, wird transparent mit Ihnen besprochen.
Bei gesetzlich Versicherten im Rahmen des Kostenerstattungsverfahrens werden die notwendigen Unterlagen an die zuständige Krankenkasse übermittelt, damit diese über die Kostenübernahme entscheiden kann. Welche Informationen hierfür erforderlich sind, wird transparent mit Ihnen besprochen.
Unabhängig von der Form der Kostenübernahme werden keine Therapiedetails oder persönlichen Gesprächsinhalte an Versicherungen weitergegeben. Der Inhalt der Therapie bleibt streng vertraulich.
Psychotherapie ist ein geschützter Raum. Als Psychotherapeutin unterliege ich der gesetzlichen Schweigepflicht. Informationen über Ihre Behandlung oder persönliche Inhalte werden grundsätzlich nicht ohne Ihre Zustimmung an andere Personen oder Stellen weitergegeben.
Dazu gehört auch, dass ich außerhalb der Praxis Sie nicht von mir aus anspreche, wenn ich Ihnen beispielsweise im Alltag begegne. Der Grund dafür ist nicht fehlende Wertschätzung, sondern der Schutz Ihrer Privatsphäre. Falls Sie die Initiative ergreifen, grüße ich natürlich sehr gerne zurück!
Ob und welche Informationen an eine Krankenversicherung übermittelt werden, hängt von der Art der Kostenübernahme ab:
Bei einer Behandlung als Selbstzahler (IGeL) werden keine Informationen an Ihre Krankenkasse weitergegeben.
Bei einer Behandlung über eine private Krankenversicherung oder Beihilfe erfolgt die Abrechnung entsprechend den jeweiligen Bedingungen Ihres Versicherungsvertrags. Welche Informationen hierfür erforderlich sind, wird transparent mit Ihnen besprochen.
Bei gesetzlich Versicherten im Rahmen des Kostenerstattungsverfahrens werden die notwendigen Unterlagen an die zuständige Krankenkasse übermittelt, damit diese über die Kostenübernahme entscheiden kann. Welche Informationen hierfür erforderlich sind, wird transparent mit Ihnen besprochen.
Unabhängig von der Form der Kostenübernahme werden keine Therapiedetails oder persönlichen Gesprächsinhalte an Versicherungen weitergegeben. Der Inhalt der Therapie bleibt streng vertraulich.
Ich nutze moderne digitale Lösungen, um organisatorische Abläufe rund um Ihre Therapie möglichst einfach und flexibel zu gestalten. Über mein Patientenverwaltungsprogramm erhalten Sie Zugang zu einer browserbasierten App, über die Sie Ihre Termine einsehen und verwalten sowie wichtige Dokumente und Arbeitsmaterialien sicher erhalten können. Auch ausgefüllte Unterlagen können Sie dort geschützt hochladen.
Bei der Dokumentation unterstützt mich mit Ihrer Einwilligung VIA Health, ein digitales Dokumentationssystem, das eine strukturierte und sorgfältige Verlaufsdokumentation ermöglicht. So bleibt mehr Zeit für die wesentlichen Aspekte meiner Arbeit: die sorgfältige Vor- und Nachbereitung Ihrer Sitzungen und den Fokus auf die therapeutische Beziehung. Selbstverständlich erfolgt die Dokumentation Ihrer Behandlung weiterhin mit der erforderlichen Sorgfalt, Vertraulichkeit und unter Einhaltung der gesetzlichen Datenschutzrichtlinien.
Psychotherapie verstehe ich als einen gemeinsamen Prozess, in dem Sie als Mensch mit Ihrer individuellen Geschichte, Ihren Erfahrungen und Ihren persönlichen Zielen im Mittelpunkt stehen. Mir ist wichtig, Ihnen mit Wertschätzung, Offenheit und auf Augenhöhe zu begegnen. Eine vertrauensvolle therapeutische Beziehung bildet für mich die Grundlage dafür, dass Veränderung möglich wird. Dabei sollen Sie sich sicher fühlen, Fragen stellen und auch schwierige Themen in Ihrem eigenen Tempo ansprechen können. Mein Ziel ist es nicht, Ihnen fertige Lösungen vorzugeben, sondern Sie dabei zu unterstützen, eigene Stärken und hilfreiche Strategien zu entdecken.
Übrigens bin ich gebürtige Freiburgerin und habe vor 20 Jahren Hamburg zu meiner Wahlheimat gemacht. Außerhalb meiner Arbeit verbringe ich meine Zeit gerne mit meiner kleinen Familie und Freunden im Bulli am Meer oder an der Elbe. Außerdem kann ich mich stundenlang in meine Plattensammlung vertiefen.
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